PRIVATPRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE – Für privat Versicherte & Selbstzahler
Verhaltenstherapie & Gesprächstherapie
Zwei bewährte Wege, um Gedanken, Gefühle und Verhalten in Einklang zu bringen
In meiner Praxis für Psychotherapie in Wesel biete ich Verhaltenstherapie und Gesprächstherapie an – zwei anerkannte und wissenschaftlich fundierte Methoden, die helfen, belastende Gedanken-, Gefühls- und Verhaltensmuster zu verstehen und zu verändern.
Beide Therapieformen unterstützen Sie dabei, mehr Klarheit, Stabilität und Selbstwirksamkeit zu entwickeln – ganz gleich, ob Sie unter Stress, Ängsten, depressiven Verstimmungen oder innerer Unruhe leiden.
Gemeinsam finden wir heraus, welcher Ansatz für Ihre aktuelle Lebenssituation hilfreich ist.
Ich habe die Kraft einer guten und offenen therapeutischen Beziehung immer wieder als tragend für die Erfolge in einer Psychotherapie erlebt.
Da ich davon überzeugt bin, dass jeder Mensch wertvoll und „richtig“ ist, begegne ich jedem Klienten mit Achtung und Wertschätzung und bemühe mich um ein tiefes Verständnis seiner Anliegen. Gleichzeitig bin ich ehrlich und offen mit meinen Gefühlen und Wahrnehmungen, so dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entstehen kann.
Gesprächstherapie
In der Gesprächspsychotherapie ( oder auch Klientenzentrierten Psychotherapie) nach Carl R. Rogers steht die Person im Mittelpunkt der Therapie, nicht nur das Problem.
Die akzeptierende Annahme aller Gefühle und Gedanken des Klienten führt ihn dazu, sich selbst nach und nach besser kennen und annehmen zu lernen, und zwar „positive“ und „negative“ Eigenschaften. Eine Neugierde kann entstehen: „Wie empfinde ich das genau? Wie bin ich wirklich? Was ist in mir verborgen?“
Es ist für den Klienten wohltuend, sich selbst tiefer kennen zu lernen, da er dann besser für sich sorgen kann: er spürt immer deutlicher die eigenen Bedürfnisse und lernt, seinem„Bauchgefühl“, seiner Intuition, mehr und mehr zu vertrauen. Hierdurch fallen Entscheidungen oder spontanes Handeln leichter, und die Selbstfürsorge durch Abgrenzung gegen „Ungeliebtes“ gelingt besser. Ein klares inneres und äußeres „Ja“ oder „Nein“ zu einer Frage bzw. anstehenden Entscheidung erleichtert das Leben.
Darüber hinaus ist es ermutigend, die schon vorhandenen Fähigkeiten bewusster als stärkend wahrzunehmen und somit gezielter einsetzen zu können. Der Klient entdeckt seine Ressourcen und entwickelt weitere Wachstumskräfte und Problemlösefähigkeiten.
Gerade bei Angststörungen und Depressionen kann die Gesprächstherapie wertvolle Unterstützung bieten, da sie hilft, ein tieferes Verständnis für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu entwickeln.
Das merkwürdige Paradox ist, dass, wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, dann kann ich mich wandeln
Carl.R.Rogers
Lebensgeschichtliche Zusammenhänge
Die Erarbeitung der lebensgeschichtlichen Zusammenhänge ist für viele Klienten wichtig. Sie möchten verstehen, wie ihre gesundheitlichen u.a. Probleme entstanden sind.
Jeder Mensch wird geprägt durch Erlebnisse und Erfahrungen in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter.
Oft entstehen verletzte Gefühle, negative Gedanken und ungünstige Verhaltensmuster, die ihn/sie begleiten und sich später im Leben negativ auswirken. Sie sind meistens unbewusst.
Im Verlauf einer Psychotherapie ist es wichtig, sie kennenzulernen, ihnen nachzuspüren, sie einzuladen, um mit ihnen arbeiten zu können. Erst dann kann sich der ungünstige Einfluss auf die heutigen Gefühle, Gedanken, Verhaltensweisen auflösen.
Niemand kann zurück gehen und einen neuen Anfang machen. Aber jeder kann jetzt anfangen und ein neues Ende machen
Carl Bard
Kognitive Verhaltenstherapie
Die (Kognitive) Verhaltenstherapie setzt bei der Arbeit am Problem, am Symptom selbst an, das der Patient als belastend empfindet.
Sie hilft bei der Veränderung ungünstiger gedanklicher Verbindungen von Gefühlen und Glaubensmustern
(„Wenn ich mal lauter meine Meinung sage, muss ich mich anschließend schämen“),
der Veränderung negativer Gedanken („Wie komme ich aus dem Grübeln heraus?“),
dem Hinterfragen übernommener Wertvorstellungen („Ist dies mein Wert oder habe ich ihn von meinen Eltern übernommen?“),
sowie dem Ausprobieren und Üben „neuer“ Verhaltensweisen, auf Wunsch mit Hilfe von Rollenspielen.
Die Verhaltenstherapie ist besonders wirksam bei der Behandlung von Ängsten und Depressionen, da sie hilft, belastende Denkmuster zu verändern und neue, stärkende Verhaltensweisen aufzubauen.
Verhaltenstherapie & Gesprächstherapie
hilft nachweislich bei Menschen mit
- Ängsten
- Depressionen
- psychosomatischen Erkrankungen
- Posttraumatischer Belastungsstörung
- Borderline Erkrankung
- Hochsensibilität
- Chronischen Spannungszuständen im Nervensystem
- ADHS
- für Menschen, die einfach nur neugierig sind und die o.g. Angebote kennen lernen möchten
FAQ
Häufige Fragen zur Verhaltenstherapie und Gesprächstherapie
Was ist der Unterschied zwischen Verhaltenstherapie und Gesprächstherapie?
In der Verhaltenstherapie geht es darum, belastende Gedanken- und Verhaltensmuster zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern.
Die Gesprächstherapie (nach Carl Rogers) legt den Fokus auf das empathische Gespräch – Sie werden ermutigt, Ihre Gefühle zu verstehen und eigene Lösungen zu entwickeln. Beide Ansätze können sich ideal ergänzen.
Wann ist eine Verhaltenstherapie sinnvoll?
Eine Verhaltenstherapie eignet sich besonders bei Ängsten, Depressionen, Stress, Schlafproblemen oder Selbstzweifeln. Sie hilft, konkrete Strategien zu entwickeln, um den Alltag wieder leichter zu bewältigen.
Wie läuft eine Gesprächstherapie ab?
Im Mittelpunkt steht das offene, wertschätzende Gespräch. In einem geschützten Rahmen können Sie Ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken – ohne Bewertung. Dadurch entsteht Raum für neue Einsichten und persönliche Entwicklung.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Das hängt von Ihrem Anliegen ab. Manche Themen klären sich in wenigen Sitzungen, andere erfordern einen längeren Prozess. Wir besprechen gemeinsam, welches Tempo und welcher Umfang für Sie sinnvoll sind.
Kann ich Verhaltenstherapie und Gesprächstherapie kombinieren?
Ja, das ist sogar oft besonders wirkungsvoll. In meiner Praxis verbinde ich beide Ansätze, um sowohl das Denken und Handeln als auch die emotionale Ebene einzubeziehen.
Wie kann ich mich auf die erste Sitzung vorbereiten?
Sie müssen nichts Besonderes mitbringen. Es kann hilfreich sein, sich vorab kurz zu notieren, welche Themen oder Fragen Ihnen wichtig sind. Wichtig ist vor allem: Sie dürfen so kommen, wie Sie sind – wir schauen gemeinsam, was gerade im Vordergrund steht.
Wie finde ich heraus, welche Therapie für mich die richtige ist?
In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, welche Methode für Ihre Situation geeignet ist und welche Ziele Sie erreichen möchten.
Um klar zu sehen, genügt oft schon der Wechsel der Blickrichtung.
Saint-Exupéry

