Der Körper reagiert dann mit Überlebensreaktionen, d.h. das Nervensystem geht in die Erstarrung (Lähmung), in die Flucht ( wegrennen wollen, innere Unruhe) oder in den Kampf ( sich verteidigen wollen).
Bei der Körper-Traumatherapie kommt es nicht darauf an, in die alten Bilder und Schmerzen einzutauchen und damit erneut das Trauma zu aktivieren. Es geht um das Angebot an den Körper, gespeicherte Gefühle, Schmerzen, Ängste sanft und nach und nach hochkommen zu lassen, so dass sie integriert werden können. Der Körper reagiert auf das vermittelte Gefühl von Sicherheit und wählt aus, was sich gerade lösen möchte.
Die Grundlage der Arbeit ist die Stabilisierung des Körpers, d.h. ihm Halt und Sicherheit zu vermitteln. Mit dem Klienten gemeinsam werden passende Ressourcen gesucht:
Ich finde Halt in meinem gewohnten Sessel, in meiner sicheren Umgebung; ich verbinde mich mit den Kräften der Natur, mit Himmel und Erde.
Ich gönne mir eine warme Decke oder eine Wärmflasche.
Ich suche mir Helfer, wie z.B. ein Krafttier, einen Talisman, den Schutzengel, die Erinnerung an einen liebevollen Lehrer usw.
Trauma kann heilen. Es benötigt einen Heilungsweg, der Körper, Seele, Geist, Gefühle berücksichtigt. Es braucht eine akzeptierende, verständnisvolle und warmherzige therapeutische Beziehung als Grundlage.
Ich arbeite nach der sanften und liebevollen Methode des Morgenlicht-Coaching von Lea Hamann, die das frühkindliche Entwicklungstrauma berücksichtigt.