Heilsames Singen
Die Tür zu deiner Seele
Den stimmlichen Ausdruck von Gefühlen haben wir oft schon in der Kindheit verlernt (z.B. lautes Schreien vor Wut; Jammern oder Klagen vor Schmerz oder Angst; unbeschwert laut singen, auch wenn die Stimme nicht perfekt ist).
Emotionale Energie, die in Körper und Seele gebunden ist und sie belastet, lässt sich über die Stimmbänder abbauen. Daher können selbst erzeugte Klänge heilend wirken. Ob wir summen, singen, schreien, jauchzen, stöhnen…Da alle Materie Schwingung ist, können Klänge unseren Körper und unsere Emotionen in entspannte und wohltuende Schwingung bringen. Das kennt jeder Mensch, der seine Lieblingsmusik anhört oder mitsingt.
Wird z.B. während des therapeutischen Gesprächs ein Gefühl bewusst, suche ich mit Ihnen nach dem passenden Ausdruck, damit Sie sich von der Spannung der belastenden Emotion befreien können.
Manche von uns summen oder singen, wenn sie sich angespannt fühlen. Sie tun das „automatisch“, ohne darüber nachzudenken. In früheren Zeiten haben die Menschen viel gesungen und sich auf diese Art psychisch und physisch ausgeglichen.
Menschen, die in Chören oder auch Mantras singen, berichten davon, dass sie die ausgleichende Wirkung nicht mehr missen möchten.
Besonders das Singen von Mantras, das häufige Wiederholen von Melodie und Wort, ist in vielen Religionen bekannt für seine kraftvolle und meditative Wirkung. Es verbindet uns wieder mit uns selbst und mit „dem großen Ganzen“; es bringt die Seele zum Schwingen.
(Ich bevorzuge hier deutsche Mantras, da sie m.E.durch das Singen in der Muttersprache noch tiefer wirken.)

